Vorsorge - Prävention

Krankheit als Reaktion

Der Gesundheitsbegriff in den östlichen Kulturen erklärt sich am ehesten durch die Stellung des Einzelnen in seiner sozialen Gemeinschaft und Umwelt. Er ist ein Teil des Ganzen, damit untrennbar verbunden und nur gesund, wenn er im Einklang mit den wirkenden Kräften lebt.

Krankheit entsteht als Reaktion des Menschen auf einen störenden inneren oder äußeren Einfluss, der die harmonische Wechselwirkung zerstört. Innere Einflüsse sind: Angst, Wut, Übertreibung von Gefühlen, Sorgen, Grübeln oder Trauer, als äußere Einflüsse wirken Hitze, Kälte, Feuchtigkeit oder Nässe, Wind oder Zugluft, Trockenheit. Der Körper strebt um fast jeden Preis einen - wenn auch unvollständigen – ursprünglichen Sollzustand an, wenn es ihm nicht gelingt, diesen Einfluss mit eigener Kraft hinauszuwerfen oder zu neutralisieren.

Der Therapeut erkennt diesen krankmachenden Einfluss und entfernt ihn. Im optimalen Fall sind Besserungen sofort zu erreichen. Die für Therapeut und Patient erkennbaren Wirkungen sprechen für die Ausgereiftheit dieses mit ungewohnten Normkonventionen (mit Yin und Yang sowie den Fünf Wandlungsphasen statt Zentimeter, Gramm und Sekunde) arbeitende System.

Die Diagnostik mit Hilfe der Befindlichkeit („wie fühlen Sie sich?“) und der Puls-, Zungen- und Bauchdeckenuntersuchung ist der entscheidende Weg zur Feststellung von energetischen Ungleichgewichten, lange bevor diese zu Gesundheitsstörungen führen können. Auch strukturelle Befunde (zum Beispiel Seitenunterschiede , Beinlängenunterschiede, Muskelkraft…) geben wesentliche Hinweise zur Behandlung, wie zum Beispiel mit japanischen Sotai – Übungen. Die Möglichkeit, diese Imbalancen in Richtung des individuellen gesunden Soll – Zustandes ausgleichen zu können, ist eine der größten Stärken der orientalischen Medizin.

Die Behandlung richtet sich nach der erhobenen Diagnose und ist durch diese festgelegt (im einfachsten Fall: Windeinfluss verursacht Schmerz/Blockade in der Leberleitbahn – also „leite Wind aus und mache die Leitbahn durchgängig“ mit den dafür bekannten Techniken und Akupunkturpunkten). In dieselbe Richtung wirkende Diätetikempfehlungen unterstützen die Therapie genauso wie Qi – Gong Übungen und Kräuterabkochungen.

Selbstverständlich berücksichtige ich zur Erhaltung und Wiederherstellung Ihrer Gesundheit auch wesentliche Erkenntnisse der westlichen Medizin wie:

  • Mangelzustände von B-Vitaminen, Vitamin D, A, E ungesättigten Fettsäuren, Eisen, essentiellen Aminosäuren....
  • Ernährungsdefizite und Ernährungsungleichgewichte
  • chronische Infekte, Herdgeschehen
  • sinnvolle individuelle sportmedizinisch fundierte Sport- und Bewegungsabläufe
  • Auswirkungen emotionaler Belastungen (Stress) auf das Immunsystem (Cortison) und die körperliche Belastbarkeit.

Dieses multimodale Konzept dient insbesondere auch der Krebsvorsorge.