Schulterschmerzen

Ursachen von Schulterschmerzen

Auffällig an der Schulter ist ihre immense Beweglichkeit. Diese wird durch ein komplexes System von Knochen, Muskeln, Gelenken und Bändern ermöglicht. Außerdem ziehen wichtige Blut- und Nervenstränge durch die Schulter zu den Armen. Stabilisiert wird das Schultergelenk dabei vor allem durch Muskeln, die damit auch für den Schutz des Schultergelenks von besonderer Bedeutung sind. Jede Störung an einem oder mehreren dieser Teile kann zu Schulterschmerzen führen. Mögliche Schulter-interne Ursachen sind z.B.

  • Verletzungen (Brüche, Verrenkungen usw.)
  • Abnutzung (Arthrose)
  • Kalkablagerungen
  • Verengungen (Impingement-Syndrom)
  • Entzündungen.

Schulterschmerzen können also, müssen aber nicht von der Schulter kommen. Beispielsweise können durch einen Bandscheibenvorfall eingeklemmte Nerven oder Blockaden der Halswirbelsäule Schulterschmerzen verursachen. Auch Nackenschmerzen und -verspannungen können bis in die Schulter ausstrahlen und dann als Schulterschmerzen wahrgenommen werden. Insbesondere hinter akuten Schulterschmerzen können zudem innere Organe stecken. Beispiele hierfür sind der Herzinfarkt, der in die linke Schulter ausstrahlt, oder die Gallenkolik bzw. Gallenentzündung, die zu Schmerzen der rechten Schulter führen kann.

Auch psychische Aspekte können bei Schulterschmerzen eine Rolle spielen. Nicht ohne Grund sagt die Haltung der Schultern (hochgezogen oder hängend) schon viel über unsere innere Haltung (angespannt, ängstlich, mutlos usw.) aus. Zudem sollten man sich bei Schulterschmerzen fragen, ob man sich vielleicht zu viel auf die Schultern geladen hat und die Last nicht mehr tragen kann oder will.

Schulterschmerzen ganzheitlich betrachtet

Aus ganzheitlicher Sicht sind Schulterschmerzen kein isoliertes Symptom, sondern Ausdruck eines gestörten Gleichgewichts. Blockaden können den Fluss der Lebensenergie (Qi) in unseren Leitbahnen (Meridianen) behindern und so zu Schulterschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen usw. führen. Die von mir angewandte funktionelle Leitbahndiagnostik deckt solche Blockaden auf, die anschließend im Rahmen einer individuellen Schmerztherapie behandelt werden können. Kommt das Qi wieder in Fluss, können nicht nur Schulterschmerzen, sondern auch andere damit in Verbindung stehende Symptome, wie Organstörungen oder psychische Beschwerden verschwinden.

Unsere Schmerztherapie bei Schulterschmerzen

Die größten Erfolge bei der Behandlung von Schulterschmerzen haben wir in unserer Praxis mit einer auf der funktionellen Leitbahndiagnostik aufbauenden Schmerztherapie. Bei der funktionellen Leitbahndiagnostik nach Kölblinger und Mukaino lasse ich den Patienten zunächst einfache Bewegungen durchführen. So hebt der Patient z.B. die Arme vorne oder seitlich hoch oder führt die rechte Hand über linke Schulter und umgekehrt. Bei diesen Bewegungen werden im entsprechenden Bereich verlaufende Leitbahnen (Meridiane) gedehnt und gestaucht. Einschränkungen der Beweglichkeit weisen auf Blockaden der Leitbahnen hin. Beispielsweise kann eine Blockade am 3-Erwärmer dazu führen, dass die linke Hand nicht normal über die rechte Schulter greifen kann. Die wichtigste Leitbahn bei Schulterschmerzen ist nach meiner Erfahrung der Milz-Meridian. Auf ihm liegen insgesamt 21 Punkte, die blockiert sein können. Um herauszufinden, welche Punkte für die Schmerzen verantwortlich sind, taste ich die Leitbahn langsam mit den Fingerkuppen nach schmerzhaften Punkten ab. Ist ein Schmerzpunkt gefunden, teste ich mit besonders sanften Ohrakupunkturnadeln, ob die Behandlung dieses Punktes die Blockade der Leitbahn und die Schulterschmerzen lösen kann. Falls ja, ist der erste Behandlungspunkt der Schulterschmerzen gefunden. Im weiteren Verlauf der funktionellen Leitbahndiagnostik werden nun alle Leitbahnen auf Blockaden hin überprüft und bei Bedarf im Rahmen der individuellen Schmerztherapie behandelt.

Bei Schulterschmerzen setze ich besonders gerne das Meditaping, die Traditionelle Chinesische Medizin, die Japanische Akupunktur und die Ernährungstherapie ein. Das Meditaping dehnt und massiert, spannt und entspannt blockierte Leitungsbahnen, lässt das Qi wieder fließen und kann so auf einer Leitbahnblockade basierende Schulterschmerzen lindern oder beseitigen.

Auf Basis der funktionellen Leitbahndiagnostik kann nach meiner Erfahrung vielen Patienten mit Schulterschmerzen schon mit einer Behandlung geholfen werden. Sollten die Schmerzen nach drei bis vier Behandlungen nicht besser geworden sein, empfehle ich meinen Patienten mit Schulterschmerzen eine andere Schmerztherapie zu wählen.

Das Meditaping dehnt und massiert, spannt und entspannt blockierte Leitungsbahnen.
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Dr. med. Uwe Trinks
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