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Weitere Therapien

Naturheilkunde und Östliche Medizin

Die Vielfalt, aber auch die Spezialisierung der von meiner Praxis angebotenen Therapien ist im stetigen Aufbau und Wandel.

Finden Sie hier eine Auswahl:

Japanische Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Methode, mit der biologische Informationssysteme modifiziert werden können. Wenn, wie zwei auch im Westen bekannte japanische Therapeuten der neueren Zeit (Shudo Denmai und Yoshio Manaka) folgern, dass lebende Organismen unendlich feine und komplex vernetzte Informationsstrukturen sind, sollte der Behandlungserfolg umso besser sein, je geringer der Reiz ist.

Optimale Wirkungen sind mit wenigen ganz oberflächlich gesetzten, dünnsten Akupunkturnadeln möglich. In Japan ist die Akupunktur seit mindestens 1400 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Praxis und wird ständig unter dem Aspekt der praktisch erfahrbaren Wirksamkeit weiterentwickelt.  Dabei werden die Grundannahmen (auch: Wertkonventionen, Paradigmen oder Normkonventionen) der östlichen Medizin nie aus den Augen gelassen.

Dazu gehören:

  • Qi, eine überall vorhandene Energie oder Kraft (Yang), die wir nur durch ihre Einwirkung auf Strukturen oder Körper (Yin) erfahren können.      Hierzu zieht der Sinologe Professor Manfred Porkert auf Seite 138 seines grundlegenden Werkes „Die Theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin“ (3. Auflage 1991) eine Parallele zur Elektrotechnik: „Ausdrücke wie Gleichstrom, Wechselstrom, Starkstrom, Schwachstrom, Hochspannung, Niederspannung, Anodenstrom, Kollektorstrom, Gitterspannung, Hochfrequenz, Niederfrequenz ….beziehen sich durchweg auf ein- und dasselbe Grundphänomen: „(elektrische) Energie“, das jedoch in jedem der aufgezählten Begriffe nur unter einer implizit bleibenden, quantitativ und qualitativ eng umschriebenen empirischen Erscheinungsform … erfasst wird.“.
  • Yin und Yang -  Struktur und Funktion, Ruhendes und Bewegendes, Schattiges und Sonniges,  Kaltes und Warmes …. Der Vergleich mit einem brennenden Holzscheit weist auf den polaren Charakter des passiven und aktiven Aspektes einer Wirkung hin. Diese strebt den individuellen gesunden Sollzustand an.
  • Fünf Wandlungsphasen (auch als Fünf Elemente bezeichnet) konkretisieren die allgegenwärtige Erfahrung, dass alle Abläufe (Jahreszeiten, Geburt – Wachstum – Vergehen, Tageslauf mit eingebetteter menschlicher Aktivität) eine bestimmte Folge energetischer, ineinander übergehender und zusammenhängender Phasen durchlaufen. Diesen Phasen werden Entsprechungen zugeordnet, die für jeden erfahrbar und nachvollziehbar sind, der mit dieser Kultur vertraut ist.
    Es gilt zum Beispiel, dass Morgen, Wind, Muskelspannung, saurer Geschmack, Augen und einiges mehr zu einer Wandlungsphase (Leber) gehören und dass deren Zustand, Aussehen  und Einwirkung auf den Körper dem Therapeuten ganz konkrete Hinweise auf die vegetative Funktion und die Gesundheit eines Menschen gibt.

Leitbahnen sind immaterielle Linien auf der Körperoberfläche, die Akupunkturpunkte ähnlicher Wirkung miteinander verbinden. In ihnen strömt die Energie Qi, vergleichbar mit den auf ihren nicht stofflich vorhandenen, aber mess- und beschreibbaren Bahnen kreisenden Planeten (Porkert, siehe oben, Seite 151).

Diagnostische Methoden

Pulsdiagnostik:
Japanische Akupunktur setzt die Pulsdiagnose (meist an beiden Handgelenken gleichzeitig) zur Erkennung von Leerezuständen und deren Behandlung durch feinste Nadeln ein. Dies steht im Gegensatz zur TCM, bei deren Anwendung hier Kräuter gegeben werden und  die wesentlich dickeren und tiefer zu setzenden Nadeln für ungeeignet zur Beseitigung von Leere gehalten werden.

Bauchdeckentastung:
Das Tasten der diagnostischen Areale ist ganz oberflächlich und ist keine Untersuchung der inneren Organe. Je nach Befund (fest, weich, verquollen…) erhalte ich Hinweise auf die gestörten Leitbahnen, die ich zu behandeln habe.

Therapie

Besonders feine und dünne Nadeln sind ein Kennzeichen der Japanischen Akupunktur,
ebenso die sehr oberflächliche Nadelung (0,5 -2 mm). Die Nadeln werden nicht manipuliert, sodass kaum Schmerzen empfunden werden, was insbesondere bei der Behandlung chronischer Schmerzzustände wichtig ist.

Das Akupunkturpunktesystem ist das der Traditionellen Chinesischen Medizin. Daraus wurde seit 1400 Jahren die japanische Akupunktur und, davon völlig getrennt, die japanische Kräutermedizin (Kampo) in eigenständigen Richtungen entwickelt.

Besonders feine dünne Nadeln der Japanischen Akupunktur
Besonders feine dünne Nadeln der Japanischen Akupunktur

Mini-Moxa

Mini – Moxa sind kleinste (höchstens reiskorngroß) aus chinesischem Beifußkraut bestehende wärmende Stäbchen, die bei bestimmten Befunden statt Akupunktur verwendet werden – speziell zur Immunstimulation (Abwehrstärkung bei Infektanfälligkeit).

Mini – Moxa aus chinesischem Beifußkraut
Mini – Moxa aus chinesischem Beifußkraut

Kampo

Die Japanische Kräutermedizin (Kampo) ist eine von der Japanischen Akupunktur unabhängige östliche Medizin mit eigener Bauchdecken - und Pulsdiagnostiktechnik.  

Die Kräutermengen betragen etwa ein Fünftel wie sonst in der TCM üblich, die Abkochungen sind einfacher herzustellen und schmecken meist wesentlich besser – bei vergleichbarer Wirksamkeit.

Es werden Kräuter, Mineralien, Früchte, Muschelschalen und Wurzeln verwendet. Das Rezept wird individuell nach der Diagnose in dem jeweiligen Medizinsystem (chinesisch oder japanisch) zusammengestellt und dann in einer mit diesen Medikamenten ausgestatteten Apotheke eingelöst.

Japanische Kräutermedizin
Japanische Kräutermedizin

Augenakupunktur

Japanische Akupunktur

Augenakupunktur nach Prof. John Boel

Die Behandlung (Augenakupunktur nach Prof. John Boel) wurde von dem dänischen Akupunkteur Prof. John Boel entwickelt, in dessen Klinik (DK – 7490 Aulum) ich 1997 hospitierte. Da nur über den Ansatz der Traditionellen Chinesischen Medizin die ihn besonders interessierenden Augenerkrankungen kaum zu bessern waren, integrierte er verschiedene Akupunktur - Mikrosysteme (als Abkürzungen NPSO, ECIWO und Su Jok) zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Dadurch wurden die Behandlungserfolge bei zurzeit nicht behandelbaren Krankheitsbildern deutlich besser.
Mit der Methode lassen sich folgende Erkrankungen behandeln:

  • Makuladegeneration (AMD - altersbedingte Makuladegeneration - bis zur Erblindung führender Untergang der Zapfen und Stäbchen im Sehfleck)
  • Glaukom (Absterben des Sehnerves im Bereich des Blinden Flecks bei erhöhtem Augeninnendruck)
  • Diabetische Augenveränderungen (Blutungen und Netzhautablösungen)
  • Weitsichtigkeit ( ab dem Kleinkindalter möglich)

Es wird insbesondere an Händen und Füßen akupunktiert, nicht aber im unmittelbaren Augenbereich, wie der Name vermuten lassen könnte. Zu Beginn der Behandlung werden an fünf Tagen hintereinander täglich zwei Akupunkturen im Abstand von mindestens einer Stunde durchgeführt. Jede Sitzung dauert mindestens 40 Minuten. Eine Fortsetzung der Akupunktur erfolgt nach Einsetzen der Besserung. Die Sitzungen erfolgen anschließend in zunehmend größeren Abständen.

Eine Erstattung - auch durch private Kassen - ist die Ausnahme.

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

Diagnosemethoden

Pulsdiagnose
Die Tastung der Pulse an den sechs Pulstaststellen der Handgelenke gibt dem Therapeuten Hinweise auf die Kraft des Qi und die Einwirkung der schädigenden Einflüsse. Hier liegt der Schwerpunkt mehr auf der Gewinnung von Informationen zur Verordnung eines Dekoktes (Kräuterabkochung). In der Japanischen Akupunktur dient die Tastung mehr zur Feststellung der zu behandelnden Leitbahn.

Zungendiagnose
Der Aspekt der Zunge zeigt, ob schädigende Einflüsse wirksam sind, ob sie aktuell oder chronisch, tief im Organismus oder noch oberflächlich sind.

Therapiemethoden

Die verwendeten Methoden sind:

  • Akupunktur
  • Diätetik (Ernährung nach den Fünf Wandlungsphasen)
  • Moxa (gezielte Wärmebehandlung)
  • Phytotherapie
  • Tuina (spezielle Massagetechniken)
  • Qi Gong

Akupunktur
Ich verwende fast ausschließlich die Techniken der Japanischen Akupunktur, da sie hochwirksam und schmerzarm sind.

Diätetik (Ernährung nach den Fünf Wandlungsphasen)
Die diätetischen Empfehlungen werden nach der TCM – Diagnose gegeben und richten sich nach den Wirkungen, die ich auf die chinesischen Organentsprechungen erreichen will: zum Beispiel Blase wärmen, Niere stärken, Hitze im Darm zerstreuen…Diese lassen sich mit ganz üblichen und wohlschmeckenden Nahrungsmitteln und bekannten Zubereitungsmethoden durchführen.

Moxa
In der Anwendung von Moxa (Chinesisches Beifußkraut), das auf Nadeln oder als Kegel auf der Haut angezündet wird, verwende ich nur ganz milde, kaum spürbare angenehme Wärme zur Immunstimulation und Lösung von Verhärtungen.

Phytotherapie
Nach einer den vegetativen funktionellen Status des Patienten widerspiegelnden Diagnose wird eine individuelle Mischung aus chinesischen (evtl. aus Japan) Kräutern, Mineralien und Früchten zur Abkochung (Dekokt) für sieben bis zehn Tage verordnet.

Tuina
Hierbei handelt es sich um massageähnliche Griffe, die nur auf der Grundlage einer Diagnose nach der TCM wirksam eingesetzt werden können.
Es erfolgt eine Stärkung der Hautfunktionen (Körperabwehrfunktionen) im Sinne einer Vorbeugung, aber auch eine heilende Wirkung durch Lösen von Blockaden.

Qi Gong
Dies sind sehr langsam durchgeführte Übungen, bei denen durch Dehnung der Leitbahnen ein energetischer Ausgleich aller Körperregionen angestrebt wird.

Meditaping

Entlang der Akupunkturleitbahnen

Ein dünnes dehnbares Baumwolltape mit luftdurchlässiger und hautfreundlicher Klebeschicht wird mit einer speziellen Technik auf die Haut aufgebracht. Dieses Taping („Pflastern“) speziell der Akupunktleitbahnen fördert die Lymphdrainage, vermindert Schwellungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Wassereinlagerungen. In der Regel wird dieses Tape 3 – 5 Tage getragen.

Die Methode ist in den 70er Jahren in Japan entwickelt worden (Dr. Kenzo Kase) und ist auch unter den Namen Kinesio- beziehungsweise Akutaping bekannt.

Shonishin

Japanische Technik für Kinder

Shonishin sind spezielle japanische Techniken für Kinder, die meist ohne Nadeln mit besonderen, aber einfachen Instrumenten durch Streichen, Klopfen und Reiben die Akupunkturpunkte und Meridiane stimulieren und so einen Energieausgleich bewirken.

Die Methode wurde in Japan entwickelt und ist dort seit 250 Jahren in Gebrauch. Die eigentliche Behandlung einschließlich Diagnostik der Leitbahnen und Pulse dauert fünf bis zehn Minuten.

Die Eltern können nach Anleitung die Behandlung auch zu Hause fortführen, was den Erfolg wesentlich steigert.

Laser

Laser bei Allergie

So genannte Softlaser (rot im sichtbaren Bereich von 1 – 20 Milliwatt) verwende ich ausschließlich zur Behandlung von Allergien bei Kindern und Erwachsenen.

Kontakt

Privatpraxis
Dr. med. Uwe Trinks
Waldstrasse 46a
66113 Saarbrücken

Sie erreichen uns telefonisch:
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Behandlungszeiten

Mo-Fr  8-12 Uhr sowie
nachmittags und Sa
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