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Chronische wiederkehrende Schmerzen

Gerade Menschen mit dauernden oder immer wiederkehrenden Schmerzen weisen meist keine mess- oder sichtbaren Schäden auf. Hier stößt die westliche Schmerztherapie an ihre Grenzen.
Die östliche Medizin besitzt bei diesen so genannten funktionellen Beschwerden ein großes Behandlungsspektrum, das nach einer ausgefeilten Diagnostik zur Schmerztherapie eingesetzt wird.

Chronische Schmerzen kennen wir z.B. bei

Schmerzursachen aus Sicht der ganzheitlichen Schmerztherapie

Aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin sind Schmerzen Behinderungen des Qi–Flusses in den inneren und äußeren Verläufen der Leitbahnen (Meridiane). Der Fluss des Qi kann durch innere (Ärger, Trauer, Grübeln, Angst, Sorgen und Übertreibung von Gefühlen) und äußere Einflüsse (Wind, Zugluft, Kälte, Hitze, Trockenheit und Feuchtigkeit beziehungsweise Nässe) beeinträchtigt werden. Vor der Schmerztherapie wird das Wirken dieser Einflüsse durch Zungen-, Puls- und Bauchdeckenuntersuchung sowie durch die funktionelle Leitbahndiagnostik festgestellt und die anschließende Schmerztherapie je nach Befund individuell zusammengestellt.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es klare Handlungsanweisungen, wie den diagnostizierten krankmachenden Wirkeinflüssen zu begegnen ist. In der Östlichen Medizin weist das Symptom auf den zu behandelnden Auslöser („Ursache“, Agens) hin.

Funktionelle Leitbahndiagnostik im Rahmen unserer Schmerztherapie

Bei der Schmerztherapie arbeite ich besonders gerne mit der funktionellen Leitbahndiagnostik. Diese durfte ich 2001 bei ihren Begründern Gerald Kölblinger und Yoshito Mukaino in Japan lernen. Seitdem hat sie sich zu meinem wichtigsten Instrument bei der Schmerztherapie entwickelt. Besonderer Vorteil der funktionellen Leitbahndiagnostik ist, dass sie sehr rasch Hinweise auf Blockaden aufdeckt und damit eine zuverlässige Basis  für die Schmerztherapie schafft.

Die funktionelle Leitbahndiagnostik sieht die Ursache von Beschwerden, wie z.B. Schulterschmerzen oder Nackenschmerzen, in erster Linie in einer Blockade des Qi-Flusses in den Leitbahnen, die in unsichtbaren Spuren entlang unsere Hautoberfläche verlaufen. Um solche Blockaden aufzuspüren – und damit im Rahmen der Schmerztherapie behandelbar zu machen – arbeitet die funktionelle Leitbahndiagnostik mit gezielten einfachen Bewegungen, die der Patient durchführt. Durch jede dieser Bewegungen werden bestimmte Leitbahnen gedehnt bzw. gestaucht. Eine Einschränkung in der Beweglichkeit weist auf eine unzureichende Dehn- oder Stauchfähigkeit einer Leitbahn hin. Im Rahmen der Schmerztherapie taste ich anschließend jede möglicherweise betroffene Leitbahn vorsichtig mit den Fingern nach Schmerzpunkten ab. Ist ein solcher Schmerzpunkt gefunden, setze ich eine Akupunkturnadel an die betreffende Stelle. Dabei verwende ich besonders schonende, nur 1,5 mm lange Ohrakupunkturnadeln. Wenn dadurch die normale Beweglichkeit wieder hergestellt wird oder der zu behandelnde Schmerz nachlässt, zeigt das, dass der erste Behandlungspunkt für die Schmerztherapie erfolgreich gefunden werden konnte. Im weiteren Verlauf der funktionellen Leitbahndiagnostik werden nun nach und nach alle Leitbahnen nach Blockaden abgesucht und bei Bedarf behandelt.

Kontakt

Privatpraxis
Dr. med. Uwe Trinks
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66113 Saarbrücken

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